Die langen Pausen zwischen Video-Tutorials und eigenen Artikeln auf meiner Seite stören mich. Deswegen habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, wie ich 96dpi.de beleben kann. Jedes Foto vorzustellen, dass ich bei Flickr hochlade, wäre zu viel. Automatisch Tweets zu sammeln, die meist wenig mit Fotografie zu tun haben ist irrelevant. Als kleines Experiment möchte ich deswegen in den Pausen zwischen eigenen Inhalten Leseempfehlungen vorstellen, die ich bei QUOTE.fm sammle und hier wöchentlich veröffentliche.
Zuerst hat Flickr Facebook soziale Netzwerke überlassen. Anschließend hat der Fotodienst den mobilen Bereich kampflos an Instagram verloren. Wenn ich mir ansehe, wie Yahoo das einstige Web 2.0 Wunderkind gegen die Wand fährt, stellt sich die Frage, was passiert wäre, wenn Yahoo! 2001 tatsächlich Google gekauft hätte. Und diese Vorstellung ist nicht angenehm. Gizmodo ist ja eher die Bild-Zeitung unter den Technik- und Gadgetseiten. Trotzdem fand ich diesen Artikel spannend, vor allem, weil auch die ehemaligen Gründer und Mitarbeiter von Flickr zu Wort kommen.
Trotzdem werde ich bei Flickr bleiben. Facebook erfüllt einen anderen Zweck. Instagram ist witzig und schnell, aber am Ende ein begrenztes Spielzeug. 500px sah zuerst vielversprechend aus, aber hinter der glitzernden Fassade fehlen mir viele Features. Außerdem hat Flickr in den vergangenen Wochen durch den neuen Blick auf Fotos von Kontakten, den stark verbesserten Uploader und den Umstieg auf Responsive Design viel verlorenen Boden gutgemacht.

Nach den anderen drei Artikeln habe ich abschließend die OM-D in den eigenen vier Wänden getestet. Die neue Kamera war eine gute Gelegenheit, nach längerer Abstinenz wieder einige Produktfotos zu probieren.
Hier konnte die OM-D einen Systemvorteil ausspielen. Durch den kleinen Sensor und die kurzen Brennweiten erreicht man bereits bei relativ weit geöffneter Blende eine gute Schärfentiefe. Damit konnte ich auch mit geringer Blitzleistung arbeiten. Das erlaubte schnelle Bildfolgen.
Was mir erneut auffiel: Man kann die OM-D sehr stark an die eigenen Wünsche anpassen. So lässt sich beispielsweise die Frequenz der Serienbilder anpassen. Selbst die Drehrichtung oder Funktionen fast aller Schalter ließ sich ideal an meine eigenen Vorlieben anpassen.
Nach vier Artikeln endet mein subjektiver, unvollständiger und laienhafter Testbericht. Mein Fazit bis hierhin: Für meine Art, Fotografie als Hobby zu betreiben, war es gut, die 5D Mark III auszulassen und 2012 auf die OM-D zu setzen.
Kleiner Sensor, viele Pixel, starkes Rauschen?

Four-Thirds-Sensoren haben ungefähr 1/4 der Fläche des Kleinbild-Formats. Zusammen mit 16 Megapixeln klingt das, was die Leistung bei hohen ISO-Werten angeht, nicht sehr vielversprechend. Deswegen war ich gespannt, wie sich die OM-D unter schwierigen Bedingungen schlägt.
Neben dem neuen Sensor wirbt der Hersteller auch mit einem verbesserten Stabilisator (IS) für die OM-D. Dieser gleicht Bewegungen des Fotografens auf 5 Achsen aus und soll so Aufnahmen mit Verschlusszeiten erlauben, die ohne den IS verwackeln.
Beide Eigenschaften habe ich in dem oben gezeigten Foto getestet. Diese ist mit einer Brennweite von 67mm entstanden, was durch den Crop-Faktor 134mm am Kleinbild entspricht. Die Automatik der Kamera hat für eine Belichtung bei ISO 1600 eine Verschlusszeit von 1/25 gewählt, also ca. 2 Blenden langsamer, als die 1/125, die eigentlich für eine Foto ohne Verwackeln nötig sind.
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Nach dem Erstkontakt mit der OM-D möchte ich in diesem Artikel meine Eindrücke von einem kurzen Fotowalk wiedergeben.
Hinweis Beim Klick auf die Fotos in diesem Artikel wird die unbearbeitete Originaldatei mit ca. 16MP Auflösung geöffnet. Die Dateien sind im Schnitt 7MB groß und werden im Browser verkleinert dargestellt. Für eine 1:1 Betrachtung am besten per Rechtsklick auf den eigenen Rechner herunterladen.

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In den kommenden Artikeln möchte ich einen Neuzugang bei meinen Kameras vorstellen: Eine Olympus OM-D E-M5. Die OM-D nimmt Anleihen bei der klassischen OM-Serie und ist Anfang 2012 das Spitzenmodell unter den mFT-Kameras von Olympus. Die OM-D kommt in einem von zunehmend starker Konkurrenz (Sony NEX, Fuji X1, Nikon 1 u.v.m.) geprägtem Umfeld auf den Markt. Die Entscheidung für diese Kamera traf ich wegen der bereits vorhandenen Objektive und der guten Erfahrungen, die ich mit Olympus gemacht habe.
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Die Heilstätte am Grabowsee wurde Ende des 19. Jahrhunderts vom Roten Kreuz in der Nähe der Stadt Oranienburg errichtet. Ohne Antibiotika und mit einer zunehmend stark infizierten Bevölkerung war die Anlage vor den Toren Berlins zunächst ein Versuch, die grassierende Tuberkulose zu heilen. Aus den positiven Erfahrungen schloss sich dann auch der Bau erheblich größeren und auch bekannteren Heilstätten in Beelitz an.

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