Ich habe mir von einem spannenden Fotoausflug nach Warnemünde neben einer vollen Speicherkarte auch eine Erkältung mitgebracht. Deswegen gibt es kein neues Video-Tutorial. Stattdessen möchte ich einige meiner Fotogewohnheiten vorstellen.
Direkt in Schwarz-Weiß fotografieren Dazu stelle ich die Kamera so ein, dass ich gleichzeitig RAW und JPEG fotografiere. In der Rückschau zeigt meine Kamera dann nur die monochrome Version an. Ich finde diese Funktion nützlich, um genauer auf die Komposition und Lichtwirkung zu achten. Farbe verstellt mir oft den Blick auf die wesentlichen Eigenschaften eines Fotos. Schwarz-Weiß reduziert die Ablenkung. Und wenn ein Bild schon ohne Farbe besticht, ist es (dank RAW), nachher vielleicht in einer farbigen Bearbeitung sogar noch besser. Weiterlesen
Statt Videos möchte ich heute eine kleine Auswahl der häufig von mir besuchten englischsprachigen Seiten zu Fotografie und Bildbearbeitung vorstellen:
John Nack ist Produktmanager bei Adobe und verantwortlich für Photoshop. In seinem Blog schreibt er über aktuelle Entwicklungen in diesem Bereich. Außerdem sammelt er interessante Links rund um Fotografie und elektronische Bildbearbeitung. In den Kommentaren bezieht er dabei auch zu kontroverseren Themen, z.B. Adobe UI oder fehlende 64-Bit-Unterstützung auf dem Mac, Stellung.
Auf Big Picture vom Boston Globe gibt es mindestens wöchentlich eine spannende Auswahl von Bildern zu ausgewählten Themen der Weltgeschichte. Losgelöst von langer Berichterstattung bringen es die Fotoredakteure dabei spannend, dramatisch und beeindruckend mit Fotos aus aller Welt auf den Punkt. Weiterlesen
Nach dem das Bild von diesem Youngtimer auf Flickr deutlich positivere Resonanz hervorrief als ich angenommen hätte, folgt nun mit einiger Verspätung eine kurzes Making-Of. Dabei zeige ich die Bearbeitung in Adobe Camera Raw und Photoshop. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Optimierung der Farben und des Kontrasts und dem Hinzufügen des Kino-Effekts. Durch eine Letterbox und das Cinemascope-Seitenverhältnis gewinnt die Aufnahme deutlich. Weiterlesen
Das Programm xfuse ist eine grafische Benutzeroberläche für die Open Source Software enfuse. Diese ist Fans von Panoramaaufnahmen sicher schon als Komponente in der Software Hugin aufgefallen.
Update Ich freue mich sehr, dass der Kommentator FHP Rektor Stellung zu diesem Artikel bezogen hat. Damit hat sich mein Hauptkritikpunkt des Fotografieverbots erledigt. Die Baukosten habe ich umgehend korrigiert. Meine ursprüngliche Angabe habe ich falsch aus dem Artikel der Märkische Allgemeinen Zeitung vom 22. April 2009 zusammengefasst. Das Wort Mensa habe ich aus dem Titel gestrichen.
Ich konnte bis jetzt ohne Probleme in einigen Bahnhöfen fotografieren. Oder Schnappschüsse in und um Flughäfen herum aufnehmen. Die FU Berlin war so freundlich, mir sogar im Inneren der von Sir Norman Foster spannend gestalteten Bibliothek einen Fototermin zu ermöglichen. Kurz: Bis jetzt hatte ich nie Probleme und bin außer aus Interesse nie angesprochen worden.
Bei einem kurzen Spaziergang in Richtung Volkspark (dem Gelände der Bundesgartenschau) kam ich am neuen Gebäude auf dem Campus Pappelallee der FH Potsdam vorbei. Das vom Architekturbüro Becher & Rottkamp gestaltete Gebäude an der Kiepenheuerallee wurde für 5018 Millionen Euro 8 Jahre nach der Antragstellung fertig gebaut. Die Architektur ist von außen nicht über die Maßen spannend aber durchaus sehens- und für mich damit fotografierenswert.
Nach dem dritten Klick auf den Auslöser wurde ich von einem Sicherheitsmann aus der Distanz laut gefragt, ob ich einen Genehmigung dazu habe. Auf dem Bürgersteig stehend rief ich zurück, dass ich die nicht brauche. Er meinte doch, ich meinte Panoramafreiheit, er meinte doch, ich meinte er solle die Polizei rufen.