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Andreas Levers / Fotografie und Bildbearbeitung

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Smooth

In diesem Artikel möchte ich die Bearbeitung eines Fotos Schritt für Schritt vorstellen. Ein Klick auf das Bild geht zum nächsten Schritt und zeigt eine kurze Erklärung.


Das hier ist das Bild wie es auf der Speicherkarte lag. Schief, etwas flau und durch den ND-Filter stark rot getönt. Um trotz Tageslicht eine Langzeitbelichtung zu machen, habe ich einen 1000x Filter verwendet, der die Belichtungszeit hier auf 30 Sekunden verlängert hat.


Nach einigen Einstellungen in Adobe Camera RAW ist die Belichtung, Ausrichtung und Grundstimmung schon deutlich besser. Dabei habe ich vor allem mit dem Weißabgleich, dem Aufhelllicht und der Gradationskurve gearbeitet. Ich finde es empfehlenswert, besonders wenn man noch in Photoshop weiter arbeiten möchte, die Kontraste nicht zur stark zu wählen, um mehr Reserven für die Bearbeitung zu erhalten.


Als nächsten Schritt habe ich das Wasser etwas weicher gestaltet. Dazu habe ich den Hintergrund dupliziert, entsättigt, invertiert und dann den Modus Weiches Lich eingestellt. Dadurch werden die kleinen Schatten und Lichter der Wellen gedämpft. Damit sich
dieser Effekt nicht auf den Anleger und den Hintergrund auswirkt, wird er mit einer Ebenenmakse nur grob auf den Bereich des Wasser beschränkt.


Den vorangegangenen Schritt wiederhole ich erneut, um noch etwas mehr Struktur aus dem Wasser zu entfernen. Variationen in Deckkraft der Ebene und der Maske ändern den Effekt dabei ab.


Mit einer Einstellungsebene vom Typ Farbbalance ändert sich die Grundstimmung der Farben in Blau/Cyan zu Violett/Rot.


Mit einem Farbverlauf von Schwarz nach Transparenz auf einer Ebene im Modus Weiches Licht werden der Himmel und dessen Spiegelung abgedunkelt. Damit wird der Blick des Betrachters stärker auf den mittleren Bildteil gelenkt.


Mit dem Tastenkürzel CMD-Option-Shift-E erstelle ich oben im Ebenenstapel einen Schnappschuss des bisherigen Ergebnisses, den ich mit dem Gauß’schen Weichzeichner glätte. Diese Ebene wird dann entsättigt und im Modus Weiches Licht mit geringer Deckkraft und einer Ebenenmaske genutzt, um das gegenüberliegende Ufer glatter und kontrastärmer strahlen zu lassen.


Den Effekt verstärke ich durch eine Gradationskurve, die den Hintergrund noch mal heller und etwas flauer macht. Durch diese Aufhellung ergibt sich eine Wirkung wie bei Dunst oder Nebel und entfernte Objekte verlieren so an Kontrast und Sichtbarkeit.


Um die die Form des Anlegers besser zu zeigen erstelle ich einen leere Ebene und stelle deren Modus auf Weiches Licht ein. Mit einem sehr weichen, sehr großen Pinsel mit geringer Deckkraft zeichne ich nun mit schwarz zum Abdunkeln (=Nachbelichten) und Aufhellen (=Abwedeln) auf dieser Ebene. So kann ich nicht-destruktiv arbeiten und die Dimensionalität und die lokalen Kontraste verbessern.


Der nächste Schritt verwendet auf einer mit CMD-Option-Shift-E erstellten Ebene die Einstellung Tiefen/Lichter, um die feineren Details im Holz die ansonsten im Schatten verschwinden wieder hervorzuholen. Damit dieser Effekt nur lokal greift, verwende ich eine Ebenenmaske. Um eine schwarze Ebenenmaske zu erstellen, kann beim Klick auf das Maske-Icon die Option (bzw Alt) Taste halten.


Mit dem bekannten Tastenkürzel erstelle ich eine weitere neue Ebene aus allen darunterliegenden. Auf dieser Ebene wurde nun der Filter Matter machen angewendet. Durch Experimentieren mit den Parametern konnte ich eine Einstellung finden, die das Wasser noch glatter gestaltet. Um den Effekt zu beschränken habe ich eine schwarze Ebenenmaske hinzugefügt und das mattere Ergebnis mit einem weichen, weißen Pinsel langsam in das Bild hineingezeichnet.


Die Reflexionen des Anlegers enthielten mir zu viel Grauschleier. Um diesen zu reduzieren habe ich eine Farbbalance-Einstellungsebene eingefügt und den Effekt wiederum mit dem Pinsel auf den gewünschten Bereich begrenzt.


Um die Helligkeit und Kontrast zu verbessern liegt nun eine Einstellungsebene vom Typ Schwarzweiß im Modus Luminanz mit einer Deckkraft ovn 50%. Damit kann die Helligkeit leicht von der Farbe des Ausgangsbild abhängig gemacht werden.


Eine Gradationskurve die per Ebenenmaske beschränkt ist, hellt das Wasser im unteren Drittel des Bildes auf.


Eine weitere Gradiationskurve in ganz leichter S-Form verbessert den Kontrast abschließend minimal.


Am Ende der Bearbeitung habe ich per CMD-Option-Shift-E eine letzte Kopie erstellt und diese geschärft. Um den diffusen Eindruck im Hintergrund und Wasser zu erhalten ist auch diese Ebene per Maske auf den Anleger begrenzt.


Um abschließend einen aufgeräumteren Eindruck zu haben, wurde das Bild noch etwas beschnitten. Damit war mein Ziel erreicht.

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FotoRadar

In den letzten Monaten ist hier nicht viel passiert. Arbeit und Umzug haben Zeit und Energie gekostet, die hier fehlte. Nachdem sich meine Lage zunehmend normalisiert, fehlt jetzt nur noch gutes Wetter, um mit neuen Fotos und Tutorials diese Seite zu beleben. In der Zwischenzeit möchte ich FotoRadar empfehlen. Der von Zoomyboy betriebene Aggregator sammelt die aktuellsten Beiträge der wichtigsten deutschsprachigen Fotoblogs und ist rundweg empfehlenswert.

Imperfktion

Polaroid ist dank dem Impossible Project wiederbelebt. Russische Kameras sind populärer denn je und insgesamt kann man behaupten: Film is not dead, it just smells funny. Ich mag die kleinen Imperfektionen und das Zufällige. Aber Enwicklung und Scannen stören mich doch sehr. 21st century digital boy.

Um ohne viel Aufwand solche Bilder zu machen, habe ich mit einem Adapter ein Lensbaby Composer auf meine PEN geschraubt und den Kunstfilter Monochrom eingestellt. Die unbearbeiteten Ergebnisse des ersten Tests sind in der Galerie in diesem Artikel. Sicher: Die Motive sind trivial und mehr Stil als Substanz. Ich hatte damit trotzdem sehr viel Spaß und werde das spielerische Element sicher weiter verfolgen.

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PEN

Ich mag meine Canon-Ausrüstung. Sehr sogar. Für meinen letzten Urlaub, die erste Fernreise seit vielen Jahren, hatte ich aber ein gewichtiges Problem: Die vielen Kilogramm und Kubikzentimeter Ausrüstung, die den Rucksack gefüllt hätten. Und weil ich Technikprobleme immer mit noch mehr Technik löse, habe ich nach einer neuen Kamera gesucht. In diesem Artikel beschreibe ich, warum ich mich für die Olympus PEN E-P2 entschieden habe und wie meine Erfahrungen damit sind.

Seit einer Weile habe ich die Entwicklung bei spiegellosen Kameras mit Wechselobjektiven beobachtet. Seit der Einführung der Panasonic G1 fand ich das Konzept vielversprechend. Mit der Reise in der Planung hatte ich also eine Rechtfertigung, meine Ausrüstung zu erweitern. Zur Wahl standen dabei eine Panasonic GF1 oder eine Olympus PEN E-P2. Einige der folgenden Argumente gaben letztlich den Ausschlag für die Olympus. Insgesamt möchte ich aber nur meine Erfahrung nach etwas mehr als einem Monat zusammenfassen.

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Exkurs

Video bei Flickr

Das schöne bei der Videobearbeitung ist, dass man viele der Techniken und Effekte aus der Bildbearbeitung mit Photoshop auch in Anwendungen wie Premiere und After Effects findet. Einige Aspekte sollte man vor der Bearbeitung aber schon bei der Aufnahme bedenken. Daher als Notiz für mich selbst und als Tipp für andere:
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Workshop-DVD

Von dem Verlag der Seite psd-tutorials.de gibt es die neue FOTOGRAFIE Workshop-DVD. Die gut gefüllte Scheibe enthält 170 Tutorials als HTML-Seiten und in einer Version als PDF. Darüber hinaus gibt es noch 9 Stunden Videomaterial. Bei diesem großen Umfang stellt sich natürlich sofort die Frage nach der Gliederung. Das gelingt hier durch die Aufteilung in 15 größere Bereiche. Diese werden jeweils von einem Profi in dem Genre behandelt. Neben den Inhalten selbst lernt man so auch spannende kreative Köpfe kennen.
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