Metastock
Das Stöckchen von Konstantin an mich hat Eigenschaften, die man der Blogoshäre oft vorwirft: Die Selbstreferenz. Sozusagen ein Meta-Stöckchen. Für mich ist der weitverbreitete Trend immer noch besser, als die Persönlichkeits-Quiz-Bilder a la. Du bist Obi-Wan, Batman, Milhouse oder doch vielleicht Deutschland? Was halte ich also von dem kleinen und buckligen Verwandten des Interviews, bin ich dafür oder dagegen. Und warum?
Achtung: Unstrukturierter Text ahead, watch your step.
Ich finde, dass Stöckchen der Smalltalk der Blogs sind. Da man in einer vernetzten 2.0-Welt ja eher weniger über das Wetter spricht muss Ersatz her. Gut für die Auflockerung, meist oberflächlich, ab und zu tiefschürfend. Oft so spannend wie Warten auf Godot. Musikgeschmack, Filmzitate oder Urlaubsziele machen es den Lesern sicher leichter, den Schreiber einzuschätzen. Es gibt natürlich für jeden selbst geltende Grenzen. Mein Blog ist nicht das Abbild von mir, sondern nur eine Facette. Was ich über den Tod, die Liebe und das Leben denke, diskutiere ich gern bei Rotwein aber nicht an der Tastatur.
Ich würde lügen, wenn ich mich nicht auch darüber freuen würde. In der Peripherie der Blogosphäre tue ich meine Meinung ja eher von selbst Kund als danach gefragt zu werden. Daher als Fazit: Dafür, aber nach meinen Bedingungen. Und weil ich in der Grundschule bei der Reise nach Jerusalem am liebsten stehen geblieben wäre, statt beim Trubel mitzumachen, endet das Metastöckchen an dieser Stelle.
Am 15.05.2007
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Zitat “… Was ich über den Tod, die Liebe und das Leben denke, diskutiere ich gern bei Rotwein aber nicht an der Tastatur. …”
Den Rotwein besorge ich, welchen hättest Du denn gerne?
Am 17.05.2007
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Na das ist doch mal ein netter Kommentar ;-9