CS3
Wer die Creative Suite 2 sein Eigen nennt kann bei den Adobe Labs die Beta-Version von Photoshop CS3 herunterladen. Wie zu erwarten ist diese Version an den Ecken noch etwas ungeschliffen. Bei mir äußert sich das vor allem mit Darstellungsfehlern.
Das Benutzerinterface setzt jetzt stärker als zuvor auf das Gruppieren von Elementen. Nach kurzer Eingewöhnung fällt mit die Organisation meines Arbeitsbereichs mit den sich faltenden Paletten deutlich leichter. Wenn der Macromedia-Adobe-Merger für eins gut war, dann für die Zusammenführung guter Bedienkonzepte.
Eine wesentliche Änderung sind die Smart Filter. Wenn man ein mal mit After Effects gearbeitet hat, sind die Filter in Photoshop Quälerei. Einmal angewendet lassen sich die Parameter oder die Reihenfolge der Filter nicht mehr ändern. Das hat nun mit den Smart Filtern ein Ende. Sowohl die Reihenfolge als auch die Parameter lassen sich nachträglich bearbeiten. Außerdem kann der Effekt des gesamten Filter-Stapels maskiert werden.
Leider kann ein Smart Filter Objekt konvertiert wurden nicht mehr komfortabel weiter bearbeiten. Eine Änderung ist zwar möglich, findet aber außerhalb des Kontext in einer eigenen Datei statt. Das erinnert an die Art, wie in Encore DVD Assets in Photoshop bearbeitet werden können. Hier sind der Filter-Stack und die verschachtelten Kompositionen von After Effects meiner Meinung nach immer einfacher und leistungsfähiger. Für mich am wichtigsten: Ohne es objektiv gemessen zu haben fühlt sich die Beta auf dem gleichen Rechner schneller an als die CS2 und CS1. Wenn Adobe nur die Hälfte dieses Performance-Gewinns auch beim Illustrator umsetzen kann, würde auch daraus wieder ein benutzbare Anwendung.
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