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Andreas Levers / Fotografie und Bildbearbeitung

Teure Fahrt

Verkratzter Radlauf AlteaVielleicht sollte ich meinen Führerschein wieder abgeben. Dieses mal war der Schaden nicht nur am Kunsstoff und oberflächlich. Damit war der Einstieg ins Wochenende ausgesprochen gelungen. Schlecht gelaunt hab ich mich am Samstag danach morgens früh aus dem Bett gequält und bin zum Beulen-Service vor Ort gefahren. Mir wurde etwas mulmig, als der Handwerker immer skeptischer blickte und sich am Kopf kratzend einen Block für den Kostenvoranschlag holte.

Der Seat Altea hat keine Kunststoffleisten, bei denen man ein Verkratzen ignorieren könnte. Die nach außen gewölbte Seite ist rechts von mir also umfangreich neu dekoriert worden. Jenseits aller Reparaturen in Eigenregie war die Suche nach professioneller Hilfe unumgänglich. Eine vollständige Lackierung der rechten Seite war mir zu teuer. Im Fernsehen hatte ich in eingein Magazinen die Angebote der sogenannten Beulen- und Lackdoktoren gesehen. Natürlich war die Instandsetzung nicht nur mit kleinen Eingriffen möglich. Die Werkstatt machte einen guten Eindruck, der angebotene Preis war fair und gemacht werden mußte es ja eh. Nach drei Tagen ohne fahrbaren Untersatz konnte ich den Altea zu gerade noch 3-stelligen Kosten wieder abholen. Selbst mit Bildern des Schadens ist es nicht mehr möglich, die reparierten Stellen vom Rest des Wagens zu unterscheiden. Ich hätte bei dem Metallic-Lack mit minmalen Farbunterschieden oder Spuren des Ausbeulens gerechnet: Keine Spur zu finden. Na dann, bis zum nächsten Mal. Vielleicht gibt es ja Rabatt für Wiederholungstäter.

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