Garantiertes Hardwareversagen
Der Gericom-Notebook-Leidensweg geht weiter. Für alle, die noch Argumente gegen den Kauf eines solchen Geräts brauchen, kommt hier die Fortsetzung der Odyssee. Aber es gibt Licht am Ende des Hardwaretodtunnels.
Ich hab ja schon in einem früheren Post mein Leid mit dem Gericom-Notebook beklagt. Es kam noch besser. Das Gerät hat eine zweijährige Herstellergarantie und ich bin leichtfertig davon ausgegangen, dass ich damit vor den meisten Defekten sicher bin. Natürlich ist mir klar, das Verschleißteile wie Akkus oder Pixelfehler im TFT nicht auf Garantie repariert werden. Das aber Haarrisse im Gehäuse ebenfalls nur mit Kosten verbunden repariert werden, finde ich schon äußerst merkwürdig.
So kam es denn, dass mir ein saftiger Kostenvoranschlag per eMail in die Inbox flatterte, der die Reparaturkosten für das Gehäuse mit 162 Euro bezifferte. Ein Telefonat später hat mir die Mitarbeitern des Servicecenters jedoch zugesagt, beim Hersteller eine Kulanzreparatur zu beantragen ? die Erfolgsaussichten sind ganz gut.
An dieser Stelle muß ich für den Support eine Lanze brechen. Das SR Servicecenter macht dem Firmennamen alle Ehre. Freundliche und engagierte Mitarbeiter, die mich als Kunden unterstützten und zeitnah reagieren: Sowas habe ich bislang nur bei wenigen Reparaturen erlebt.
Vor einem dreiviertel Jahr ist beispielsweise eine GeForce Ti4200 von Gainward den Weg alles irdischen gegangen. Da die komplette Serie diese Defekte zeigte und der Hersteller mit dem Defekt vertraut war, habe ich zu dem Zeitpunkt noch an eine schnelle Lösung meiner Probleme geglaubt. Nun, nach ca. 9 Monaten ist gestern die reparierte Karte angekommen – immerhin zusammen mit neuen Treiber-CDs – und sofort als Angebot bei eBay gelandet, nicht zuletzt dank meiner günstigst gefundenen Radeon 9800.
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